Das beste Fleisch verdient die beste Zubereitung

Aber nicht nur die Zubereitung ist wichtig, schon in der Vorbereitung beim Steak braten heißt es aufpassen. Mit diesen 4 Kochtipps von Haubenkoch Markus Moser aus der 5* Thermenwelt Hotel Plulverer und dem Haubenrestaurant Loystub’n erhalten Sie zusätzliches Steak Fachwissen.

Steak mit Erdäpfel Gebäck

Steak mit Erdäpfel Gebäck

Tipp 1 – WER SIND MEINE GÄSTE

Wissen Sie wie Ihre Freunde das Steak haben möchten? Steak schmeckt am besten medium gebraten. Wenn Ihre Gäste das Steak lieber durchgebraten bevorzugen, ist es schade um das Gustostück bzw. um Ihr Einkaufsgeld. Bieten Sie stattdessen lieber Beinfleisch oder Tafelspitz an. Beim Steak ist der Fettanteil sehr gering und beim Durchbraten wird es zäh, nicht so wie bei den Alternativen.

Tipp 2 – QUALITÄT

Das wichtigste beim Steak braten ist die Qualität des Fleisches. Bevorzugen Sie heimische Qualität gegenüber von ausländischer Ware. Im Geschmack entdecken Sie den Unterschied. Haubenkoch Markus Moser hat schon viele Kochstationen hinter sich. In der Karibik hat er Steaks gebraten für die amerikanischen Gourmets auf Cayman Island. Diese Rinderfilets wurden aus Australien geliefert. Der typische Rindfleischgeschmack war nicht ausgebildet, da die Rinder hochgezüchtet waren. Die Fleischqualität konnte man als zart beschreiben, aber auch ohne typischen Steakgeschmack.

Deshalb schwört Haubenkoch Markus Moser auf Rindfleisch aus den Nockbergen mit dem Nockberge Almrind – eine Genussregion. Das Vieh verbringt sein Leben auf den saftigen Weiden der Nockberge und die Bauern sind stolz auf die Genussregion und das Fleisch.

Tipp 3 – ANBRATEN

Damit Sie das Steak am Anfang rasch und heiß anbraten können, empfehlen wir Ihnen Rapsöl. Dieses verträgt die meiste Hitze. Für den Geschmack geben Sie nach dem raschen Anbraten Butter auf das Steak. Sie wird zerfließen und das Steak kann bei 120° C weitergebraten werden.

Tipp 4 – GARZEIT

Es gibt 2 Formeln, die Sie beim Fleisch braten beachten sollten. Fleisch, dass viel bewegt wurde, zB von der Huft wird länger gebraten. Filetsteak hingegen besitzt wenige Muskeln im Fleisch (deshalb zartes Fleisch) und die Bratzeit ist reduziert.

Der 2. Indikator für die Bratzeit ist die Reifezeit des Fleisches. Rindfleisch, das lange abgelegen ist, brauchen Sie nur kurz anbraten. Bei Steaks, deren Reifezeit kurz war, nimmt die Garzeit zu. Fragen Sie am besten beim Fleischkauf nach und so gelingt Ihnen das perfekte Steak.

PS:

Wer das Steak mit Sauce genießen möchte, dem legen wir unser Rezept für eine hausgemachte Sauce Hollandaise ans Gourmetherz.

Das Kulinarikteam rund um Haubenkoch Markus Moser vom Restaurant Loystub’n und der 5* Thermenwelt Hotel Pulverer
wünscht Ihnen viel Freude beim Steak braten und gutes Gelingen!