“Die Menschen müssen einen Saumagen haben!” finden Rudi und Bruno in der Wildbret Saga Teil 1

EHEC Viren, Analogkäse, Mogelpackungen bei Lebensmittel, chemische Zusätze, Aromastoffe und weitere neumodische „Food Trends“ aus molekularen Küchenlaboratorien- Mahlzeit! Das ist nichts für die zwei Naturburschen!

„Wieso sollen wir was Fremdes fressen? Kannst du mir das erklären?“
Bruno meint nur „Nein Rudi, wirklich nicht! Aber lass die Menschen nur das Essen, was mit Transportern durch die weite Welt gekarrt wird. Mit Abgasen veredelt – einfach nur geschmacklos!“
„Wie recht du hast, Bruno. Wir leben nach dem Regionalsprinzip!“ fügt der Platzhirsch Rudi hinzu.

Wie genau?

Bruno und Rudi äsen alles was rund um sie wächst und gedeiht. Der Alpenkräutergarten im Nationalpark Nockberge und die Wiesenblumen der heilenden Landschaft Bad Kleinkirchheims bilden die Spitze des Gaumenkitzels. Saftige Gräser, junge knackige Zweige, Pilze und Waldfrüchte sorgen für einen abwechslungsreichen Speiseplan.

Zufuhr von fremden Nahrungsmitteln?
Die Zwei lehnen Importe aus fremden Ländern und Regionen ab. Sie wissen, dass Hr. Gustl Pulverer vom Bauernhof Hochwalder an sie denkt, wenn das saisonalbedingte Nahrungsangebot knapp wird. Da wird selbst Fallobst im Herbst und Winter zu einer Delikatesse. Die Süße der Früchte ist noch erhalten und erzählt von den Sonnenstunden des Sommers.

Fütterung durch Gustl Pulverer als Eingewöhnung für die Winterzeit im Wildgehege

Medikamenten-Import aus Indien und China?

„Du Rudi, hast du auch schon vom Viehagrar gehört?“
Ja, nicht nur Bruno ist belesen, auch Rudi informiert sich über neue Entwicklungen. Aber beide lassen die Geweihe von dem Teufelszeug. Diese bläulichen Pillen sollen die Potenz erhöhen, aber das brauchen die beiden nicht. Bezeugen können das 20 weibliche Damwildtiere, die heuer schon 10 Kitze gesetzt haben. In nicht Jägerlatein – 10 Jungtieren das Licht der Welt schenken. Die restlichen Gespielinnen der 2 Hirsche sind gegenwärtig in anderen Umständen. Ein durchaus fideles Wildgehege, wo die Bruno und Rudi die Hähne im Korb sind.

Nachwuchs von Hirsch Rudi und Bruno aus dem Pulverer Wildgehege

Nachwuchs von Hirsch Rudi und Bruno aus dem Pulverer Wildgehege

Geschmacksache?
Soviel Natürlichkeit schmeckt man auch im Wildfleisch aus dem Gehege. Deshalb haben wir uns entschieden nicht mehr den Dschungel von Aromaten, chemischen Zusatzstoffen und Lifestyle-Ausdrücken durchkämpfen. Wir haben ganz einfach unsere Haubenküche auf regionalen Spezialitäten ausgerichtet. Als Draufgabe verwenden wir Produkte aus der eigenen Landwirtschaft, wie auch aus unserem Wildgehege. Unsere Küche ist auch mit dem AMA-Gastrosiegel ausgezeichnet. Sie stellt so einiges mit dem Wildfleisch an! Das gefällt nicht nur Rudi und Bruno!

Wild im Strudelmantel auf Gemüse frisch aus Pulverer's hoteleigenen Garten

Wild im Strudelmantel auf Gemüse frisch aus Pulverer’s hoteleigenen Garten

Begegnungen mit Rudi und Bruno?
Solange das Wort das Wort Blog nicht Wald heißt, Google nicht Gehege und Facebook nicht Geweihbuch scheuen Rudi und Bruno die Öffentlichkeit. Ihre Damwild-Ladies und Nachwuchs-Bambis durften wir ablichten. Aber gegen Besucher im Wildgehege der Thermenwelt Hotel Pulverer haben die beiden nichts einzuwenden. Hirsch Rudi und Bruno lassen die Gäste auch mit dem Traktortaxi zu sich kommen – immer im Gedanken an die Umwelt und gesellig ist es auch.

Schönen Anblick und Waidmanns Heil aus Bad Kleinkirchheim in Kärnten!

 

Willkommen im Wildgehege - das Damwild steht zur Führungs-Tour bereit

PS: Kleines Jägerlatein am Rande
Erkennen kann man die Zeugungskraft der Hirsche am Geweih. Im Moment findet das sogenannte Schieben der Geweihe statt. Wie ein Flaum umschließt der sogenannte Bast das Geweih, welches jetzt wächst = schiebt. In dieser Samthaut (=Bast) befinden sich Adern. Wenn diese nicht funktionsfähig sind, kann das Geweih nicht richtig ausgebildet werden. Für alle Öffentlichkeit ist dann ersichtlich, dass ein Nachwuchswunsch mit diesem Hirschen nicht gegeben ist.